Grüsse aus Burghausen von der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland … Das Regional Fernsehen Oberbayern war auch dabei …

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RFO – Regional Fernsehen Oberbayern – Mediathek- Deutschlands G auml;stef uuml;hrer tagen in Burghausen

So soll die Hammaburg ausgesehen haben. © Archäologisches Museum Hamburg

Die Wiege der Hamburger stand auf dem Gebiet des heutigen Domplatzes am Speersort

http://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/hammaburg101.html

Rätsel um Hammaburg gelöst

Erdkrümel unterm Mikroskop – sie spielen nach langen, ungewissen Jahren die Hauptrolle in dieser Geschichte. Als Archäologen die Suche nach der historischen Keimzelle Hamburgs – der Hammaburg – vor acht Jahren scheinbar erfolglos beendeten, hatten sie mit ihnen sicherlich nicht gerechnet. Erdreste, gesammelt bei den verschiedenen Ausgrabungen am Domplatz, brachten unterm Mikroskop doch noch Klarheit in das Rätsel Hammaburg.
Dreimal hatten Archäologen den Platz insgesamt ausgehoben: in den Nachkriegsjahren, in den 1980er-Jahren und zuletzt 2005 bis 2006. Direkte Beweise für die Hammaburg hatten sie nicht gefunden. Doch dann nahm das Forscher-Team um Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg, die Erdkrümel aus den verschiedenen Grabungen noch einmal genau unter die Lupe: Darin fanden sie Hinweise auf Spuren von Befestigungsanlagen, Gräben und Wallresten. Eine kleine Sensation für die Geschichte der Stadt. “Es fühlt sich schon sehr gut an. Endlich ist die Hammaburg kein Mythos mehr”, sagt Weiss.
Nach der Analyse der Forscher ist jetzt sicher: Die Wiege der Hamburger stand auf dem Gebiet des heutigen Domplatzes am Speersort. Und sie wurde schon wesentlich früher errichtet als bisher angenommen. Statt im 9. wurde die Burg schon im 8. Jahrhundert gebaut. Klar ist auch, wie der Grundriss der Anlage ausgesehen hat: Palisadenzaun und Graben schützten die etwa 50 Meter breite Burganlage. Sie lag gut angeschlossen an Elbe, Alster und Bille. Und – anders als angenommen, gab es keine Kirche in der Burganlage. Chef-Archäologe Weiss bezeichnet die Hammaburg vor allem als Handelsplatz.

Der große Hamburger Kreuzfahrt-Kalender 2014

schiffe

Am 8. März beginnt wieder der Reigen der Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen. Für den Auftakt sorgt die “AIDAsol”, die im März gleich viermal an den Terminals festmacht. Danach geht es Schlag auf Schlag: Bis zum Ende der Saison steuern insgesamt 190 Kreuzfahrtschiffe elbaufwärts. Deshalb liegen manchmal vier, fünf oder sechs von ihnen zeitgleich in der Hansestadt.
Besonderer Andrang herrscht zum Hafengeburtstag vom 9. bis 11. Mai. Die Teilnahme am größten Hafenfest der Welt bieten etliche Reedereien als Höhepunkt im Programm an. Deshalb erscheinen während des Festes gleich zwölf Kreuzfahrer. Doch trotz allem ist der Mai nicht wie sonst jener Monat, in dem die meisten Passagierschiffe kommen, sondern der August. Insgesamt erwarten die Hamburger Terminals allein während dieses Sommermonats 43 Schiffsanläufe, die 125.000 Passagiere in die Hansestadt bringen.

Aida Cruises zeigt 2014 nach wie vor am Standort Hamburg die größte Präsenz aller Reedereien. Drei “AIDA”-Schiffe (“AIDAsol”, “AIDAluna” und “AIDAstella”) nehmen insgesamt 65-mal Kurs auf Hamburg. MSC Kreuzfahrten ist der zweithäufigste Gast der Saison 2014. Die “Magnifica”, die in Hamburg getauft wurde, kommt insgesamt 24-mal, und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten schickt 13-mal Schiffe nach Hamburg. Die “Queens” der Cunard Line kommen zwölfmal.

Neunmal “Queen Mary 2″ (QM2)und dreimal “Queen Elizabeth”. Am 19. Juli jährt sich zum zehnten Mal der legendäre erste Anlauf der “QM2″, der die Stadt zum Vibrieren brachte und ein neues Bewusstsein rund um Kreuzfahrtschiffe schuf. Die Reederei Cunard wird dieses Datum besonders feierlich begehen, die Einzelheiten stehen aber noch nicht fest.
Vom 1. bis zum 3. August 2014 macht Hamburgs Hafen blau. Dann setzt der Lichtkünstler Michael Batz wieder seine blauen Lichtakzente. Und die Stadt an der Elbe gibt mit den Hamburg Cruise Days ein Fest rund um Kreuzfahrtschiffe. Höhepunkt wird wieder die Parade der Luxusschiffe vor den Landungsbrücken sein. So etwas ist weltweit wohl einmalig.
Den Abschluss der Saison 2014 bilden die Schiffsanläufe zur Weihnachtszeit. Erwartet werden bislang vier Kreuzfahrer. Damit hat sich Hamburg nahezu zum Ganzjahreskreuzfahrthafen entwickelt. Lediglich im Februar werden keine Traumschiffe erwartet.

Quelle: Hamburger Abendblatt vom 11.02.14

Fischmarktlöwen


Vier Fischmarktlöwen (um 1900)

Das allerlei Haus- und Nutztiere auf dem Fischmarkt verkauft wurden, dürfte gemeinhin bekannt sein. Aber gehörten auch Raubkatzen dazu? Nein. Als Fischmarktlöwen bezeichnete man einige Stammgäste, die nichts (oder nicht viel) mit dem König des Tierreichs gemein hatten. Ein Schulbuch aus dem Jahre 1926 erklärte, um wen es sich bei den Fischmarktlöwen handelte: „Es gibt leider manche Männer, die nicht gern und nicht ausdauernd arbeiten mögen. Am Fischmarkt suchen sie einige Groschen für kurze Dienste zu verdienen. Diese dienen aber zur Hauptsache zum Einkauf von Schnaps“.

Früher gab es zahlreiche Gelegenheitsarbeiter, die sonntags auf dem Fischmarkt auf die Vermittlung von kurzfristigen Jobs warteten. Diese nannte man “Löwen” bzw. plattdeutsch “Leuwen”. Wie genau diese Bezeichnung entstand, ist nicht bekannt. Vielleicht nannte man sie so, weil sie den Raubtieren ähnlich auf dem Markt herumschlichen und auf der Jagd nach neuen Jobangeboten waren. Die Jobs waren meist sehr anstrengend, beispielsweise das Verladen von Fischkisten oder die Reinigung von Kesseln in der Hafenindustrie. Ihren verdienten Lohn ließen die Löwen meist auch auf dem Fischmarkt, zum Beispiel gaben sie ihn für den berühmten Eiergrog von Eier-Cohrs aus. Diese Fischmarktleuwen gibt es schon lange nicht mehr.

Quelle Text & Bild: hamburg.de

 

Brandsende

Der Brand 1842 – Börse und Rathaus” von den Gebrüdern Suhr

Im Mai vor 170 Jahren erlebten die Hamburger einen riesigen Brand. 3 Tage lang wütete das Feuer zwischen Elbe und Alster und zerstörte über 1700 Häuser, 3 Kirchen und 2 Synagogen.

Der Onkel des Dichters Heinrich Heine, Salomon Heine, engagierte sich danach besonders stark für den Wiederaufbau und spendete viel für die Menschen, die durch den Brand obdachlos geworden waren. Zudem bewilligte er dem Staat und Firmen, die durch den Brand dem Ruin nahestanden, umfangreiche Kredite zu einem günstigen Zinssatz. An einer Staatsanleihe in Höhe von 32 Millionen Mark für Entschädigungszahlungen beteiligte er sich zu einem Viertel, also mit 8 Millionen Mark.

So fatal der Brand war, so bot er für Hamburg die Möglichkeit eines modernen Wiederaufbaus, in den folgenden Jahren entstand das Gebiet um die Kleine Alster. Der Straßenname Brandsende  erinnert noch heute an die Stelle, wo das Großfeuer endlich ausbrannte.

Quelle Text & Bild: seniorbook.de

Das Amerikanische Generalkonsulat in Hamburg


Historische Aufnahme des heutigen Konsulatsgebäudes vor dem ersten Weltkrieg

Das Amerikanische Konsulat in Hamburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es wurde am 17. Juni 1790 als eines der ersten amerikanischen Konsulate gegründet. John Parish, ein eingebürgerter Hamburger mit schottischen Wurzeln, wurde Stellvertretender Konsul. 1793 wurde Parish zum Konsul befördert; er ist bisher der einzige an diese Vertretung entsandte Nichtamerikaner.

Im Jahre 1903 wurde Hugh Pitcairn zum ersten Generalkonsul ernannt.


Der erste amerikanische Konsul in Hamburg: John Parish (1790-1796).

Das Konsulat war vom 3. Oktober 1917 bis 1922 – also während des bzw. nach dem 1. Weltkrieg – zum ersten Mal geschlossen. Zum 2. Mal wurde es im 2. Weltkrieg, am 8. Juli 1941 geschlossen, so wie alle anderen Amerikanischen Konsulate in Deutschland. Amerikanische Interessen wurden durch die Schweizerische Gesandtschaft vertreten. Das Generalkonsulat wurde am 1. März 1946 wiedereröffnet, und 1950 kaufte die amerikanische Regierung das heutige Gebäude.

Geschichte des “Weißen Hauses an der Alster”

Das “Weiße Haus an der Alster”  besteht aus 2 Gebäuden, die klassische Beispiele der gehobenen hanseatischen Architektur des 19. Jahrhunderts sind. Beide wurden von dem berühmten Architekten Martin Haller entworfen, der ebenfalls Architekt des Hamburger Rathauses war.

Das größere Haus wurde 1882 für den Kaufmann G. Michaelsen erbaut, der es 1891 an Wilhelm A. Riedemann verkaufte, einem Pionier der Tankschifffahrt und einem der Gründer der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft (später ESSO). Das Nachbarhaus wurde 1893 für den Geschäftsmann Julius Ree erbaut, der es kurz nach seiner Fertigstellung an Eduard Sanders verkaufte, den Geschäftspartner und Schwiegersohn von Herrn Riedemann.

Von 1933 bis 1945 wurde das Haus als Hauptquartier der Nationalsozialisten in Hamburg genutzt. Am Ende des Krieges wurden die Häuser durch die britische Besatzungsmacht konfisziert. Im Mai 1950 erwarben die USA beide Häuser von den Erben der Eigentümer. Die Häuser wurden umgebaut und durch den großen klassischen, dem Weißen Haus nachempfundenen Säulengang verbunden. Das Konsulat zog offiziell am 15. August 1951 ein.

Der derzeitige Standort ist mindestens die 30. Adresse des Amerikanischen Konsulats in Hamburg. 31 Konsuln und 21 Generalkonsuln wurden seit 1790 nach Hamburg entsandt.

Text- und Bildquelle: Amerikanisches Generalkonsulat Hamburg

Die erste Luxus-Kreuzfahrt der Geschichte

Augusta Victoria um 1890

Am vergangenen Wochenende besuchten die beiden Schwesterschiffe Queen Mary II und Queen Elizabeth gemeinsam den Hamburger Hafen. Die Reederei Cunard Line war jedoch nicht der Pionier der heutigen Kreuzfahrt, nein, diese Idee hatte als erster Albert Ballin.

Die erste Luxus-Kreuzfahrt der Geschichte dauerte 57 Tage, 11 Stunden und 3 Minuten und war der Anfang einer “Industrie”, die heute weltweit Zehntausende von Menschen beschäftigt. Als der Doppelschrauben-Schnelldampfer “Augusta Victoria” der Hamburger Reederei HAPAG am 22. Januar 1891 von Cuxhaven in See stach, war auch jener Mann an Bord, der die Idee für eine Luxus-Kreuzfahrt hatte: Menschen sollten umgeben von Komfort und Überfluss über die Meere fahren, dies sollte laut Albert Ballins Überzeugung eine große Zukunft haben.

Ballin, Generaldirektor der HAPAG, begeisterte mit seinem Charme und seiner Klugheit die Passagiere der ersten Reise immer wieder und tat auch alles für das Wohlbefinden der Kreuzfahrt-Pioniere an Bord: sämtliche Kabinen waren erstklassig, die Teilnehmerzahl war auf 227 begrenzt, so dass jeder reichlich Platz hatte. Es gab eine Bordzeitung, die täglich gedruckt wurde, Unterhaltungsprogramm und eine hochklassige Küche.

Eigentlich hatte Ballin nur einen Weg gesucht, seine Schiffe vor allem im Winter besser zu nutzen, da sie manchmal nur zur Hälfte ausgelastet im Nordatlantik-Verkehr unterwegs waren. So ging die Reise ins Mittelmeer und in den Orient, und ganz nebenbei wurde noch ein Rekord aufgestellt. Denn die 144,80 Meter lange, 16,62 Meter breite und 7661 Bruttoregistertonnen schwere “Augusta Victoria” war das größte Passagierschiff, das bis zu jenem Zeitpunkt je die Straße von Gibraltar passiert hatte. Übrigens war das Schiff nach der Ehefrau des deutschen Kaisers Wilhelm II. benannt, die eigentlich Auguste Viktoria hieß, weshalb der Name des Schiffs später in “Auguste Victoria” geändert wurde.

Auf ihrer ersten Orientfahrt lief die “Augusta Victoria” 14-mal Häfen an und wurde überall überschwänglich empfangen. In Piräus ordnete der König 15 Salutschüsse an, in Istanbul, das seinerzeit noch Konstantinopel hieß, machte der Sultan der Türkei seine Aufwartung, von Alexandria aus besuchten die Passagiere Kairo und die Pyramiden.

1904 wurde die “Auguste Victoria” zum Kriegsschiff: die Russen boten für das erste Kreuzfahrtschiff der Welt einen guten Preis, und die HAPAG verkaufte. Die “Auguste Victoria” wurde zum russischen Hilfskreuzer “Kuban” und 1907 in Stettin abgewrackt.

Diese weltweit erste Orientkreuzfahrt und viele folgenden machte die HAPAG zur führenden Kreuzfahrt-Reederei weltweit. Sie hatte einen Vorsprung, der viele Jahrzehnte anhielt.

Quelle: abendblatt.de

Hütten

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Hütten um 1890

Die Straße “Hütten” verläuft parallel zum Holstenwall. Der Straßenname entstand aus der Bezeichnung „Bei den Hütten“. Mit „Hütten“ wurden kleine, freistehende Häuschen benannt, die nach der Errichtung der Wallanlagen zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges den angeworbenen Soldaten zur Verfügung gestellt wurden. Diese lagen unmittelbar an den Festungswällen, dort durften wegen der auf den Wallanlagen befindlichen Mühlen keine hohen Häuser errichtet werden. 1858 wurde hier die „Hüttenwache“ als Ersatz für die Wache am Großneumarkt gebaut, eine Polizeileitstelle mit Arrestlokal für kleine Straftäter, welches 1915 erweitert wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gefängnis als „übles Loch“ bezeichnet und diente unter der Herrschaft der Nationalsozialisten zur Inhaftierung politischer Gegner. Der Widerstandskämpfer Helmuth Hübener war hier im Jahr 1942 für mehrere Monate inhaftiert, bevor er mit gerade mal 17 Jahren in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Nach den Novemberpogromen in 1938 und ab 1941 wurde Hütten zur Gefangenhaltung von Juden vor ihrer Deportation benutzt. Seit 1985 erinnert eine Gedenktafel am Gebäude an diese Vorgänge.

Quelle Text & Bild: wikipedia.org

Fleetenkieker

In Hamburg war Fleetenkieker seit dem 16. Jahrhundert die amtliche Bezeichnung für Mitarbeiter der Düpekommission, die für die Schiffbarkeit und Reinhaltung der Fleete sorgten. Durch Schlickbildung sowie durch die Entsorgung privater und gewerblichen Unrats wurde die Boots- und Schifffahrt auf den Fleeten regelmäßig gestört.  Der Begriff Fleetenkieker erfuhr im 18. Jahrhundert einen Bedeutungswandel:  ab da hießen so die Abfallsammler, die während der Ebbe die Fleete nach verwertbaren Dingen absuchten.  Im 20. Jahrhundert verschwanden die Fleetenkieker vollständig aus dem Stadtbild und der Begriff wurde romantisiert, Fleetenkieker wurden als Figuren dargestellt, die mit hohen Watstiefeln durch die trockengefallenen Kanäle stapfen.

Wiederbelebt wurde der Begriff 1994 durch den Verein “de Fleetenkieker”, der die Hamburger Kanäle und Fleete freiwillig regelmäßig von Unrat befreit.

Textquelle: wikipedia.org
Bild: Fleetenkiekerskulptur in Buxtehude

Just another manic Monday


Die Mondgöttin Luna

… so sangen die Bangles in den 80er. Nachdem ich bereits den Donnerstag und den Freitag unter die sprachgeschichtliche Lupe genommen habe, frage ich heute: woher hat der Montag eigentlich seinen Namen? Wie alle sieben Tage der babylonischen Woche wurde auch der Montag nach einer Gottheit – beziehungsweise nach dem Planeten, der diese Gottheit symbolisierte – benannt. Der zweite Wochentag galt als Tag des Mondes bzw. der Mondgöttin Luna (englisch: Monday, französisch: Lundi, italienisch: Lunedi, spanisch: Lunes). In den romanischen Sprachen wird der Bezug zur Luna deutlicher als in der deutschen bzw. englischen Bezeichnung, da diese eine Lehnübersetzung der lateinischen Bezeichnung Dies Lunae „Tag der (Mond-)Göttin Luna“ ist.

Textquelle: wikipedia.org
Bildquelle: Mondgöttin Luna, Gemälde von Sebald Beham anno 1539