Archiv für den Monat: Januar 2012

Der Meßberg

Der Meßberg liegt in der Altstadt Hamburgs in der Nähe des Chilehauses, zwischen Willy-Brandt-Straße und Klingberg. Doch woher stammt der Name des Meßbergs? Wurde dort etwas ge- oder vermessen, oder fanden dort christliche Messen statt? Weit gefehlt: noch bis ins 16. Jahrhundert hiess der Meßberg noch Misthaufen. An diesem Platz wurden damals tierische Abfälle gelagert, und man kann sich vorstellen, wie übel es dort roch.

Das Bild zeigt den Meßberg zu einem späteren Zeitpunkt, als er als Obst- und Gemüsemarkt diente. In der Mitte des Platzes steht ein Brunnen, der 1878 errichtet wurde. Er steht seit 1975 am Hopfenmarkt in der Nähe der Nicolai Kirche und heisst Vierländerin-Brunnen. Er erinnert an die Vierlande bzw. die Vierländer, die im 19. Jahrhundert Hauptlieferanten für Hamburgs Märkte waren.

Bildquelle:
pellethepoet, Flickr

Der Klabautermann

Klabautermann vor dem Restaurant “Der Wasserschout” in der Nähe des Deutschen Schifffahrtsmuseums Bremerhaven

Der Klabautermann, Kalfatermann oder Klabattermann ist im seemännischen Aberglauben – vornehmlich in der Segelschifffahrt – ein Schiffsgeist oder Kobold, der – meist unsichtbar – den Kapitän bei Gefahren warnt.  Die Bezeichnung stammt ab vom niederdeutsch klabastern “polternd”, “lärmend umhergehen” oder von ebenfalls niederdeutsch kalfatern “mit Pech und Werg abdichten”. Nicht nur warnt der Klabautermann die Schiffsbesatzung durch Poltergeräusche auf mögliche Gefahren, er treibt auch gern Schabernack, hilft aber auch beim Schiffsbau. Ein Seemannsspruch lautet: „Wenn er klopft, bleibt er, wenn er hobelt, geht er.”
Abgebildet wird er häufig wie ein Matrose, mit Hammer und Pfeife, manchmal auch mit Seemannskiste. Allerdings hat er meist rote Haare und grüne Zähne. Zeigt der Klabautermann sich der Besatzung, so ist das ein schlechtes Zeichen. Er verlässt das Schiff erst, wenn es untergeht.
Laut einem alten Seemannsbrauch gehört auf jedes Schiff ein Huhn, um den Klabautermann in seine Schranken zu verweisen. Ein anderer Brauch ist es, für den Klabautermann ein Glas Milch an Deck zu stellen.

Der Klabautermann in der Kunst

In Werken von Heinrich Heine, Friedrich Gerstäcker, Christian Morgenstern und Theodor Storm findet sich der Klabautermann wieder. Die Kinderfigur Pumuckl von Ellis Kaut ist ein ebenfalls ein „Nachfahre der Klabauter“.

In der Gedichtesammlung Tales of a Wayside Inn von Henry Wadsworth Longfellow erscheint ein Klabautermann (Klaboterman) der Crew des dem Untergang geweihten Schiffs Valdemar und rettet nur den ehrlichen Kabinenjungen.

In der Manga und Anime Series One Piece gibt es auf dem Piratenschiff Going Merry einen Klabautermann. Dieser bleibt von der Schiffsbesatzung unbemerkt. Er repariert das Schiff, als es eigentlich schon nicht mehr zu retten war, und teilt dem Kanonier Usopp mit, dass das Schiff seine Besatzung noch länger tragen wird. Die Figur des Klabautermanns wird dem Original sehr nah dargestellt.

Dschinghis Khan veröffentlichte 1982 die Single Klabautermann.

Quellen:
wikipedia.org
Bild © Arnold Plesse

Das Schulterblatt

Der Name Schulterblatt geht auf ein Gasthaus zurück, welches das Schulterblatt eines Wals als “Aushängeschild” benutzte. In diesem Gasthaus verkehrten nämlich hauptsächlich Walfänger – die durch ein solches Prunkstück natürlich angezogen wurden. Ab etwa 1700 hiess die Straße daher im Volksmund “Beim Schulterblatt”. Das Gasthaus selbst wird 1717 im Altonaer Grundbuch erwähnt. Auf einer Stadtkarte zum Grenzvergleich zwischen Hamburg und Altona aus dem Jahre 1745 heisst die Straße “Bey dem Schulter Blat”. Offiziell heisst das Schulterblatt seit 1841 so.

Als “der” Schulterblatt wurde das Schulterblatt bis in die Nachkriegszeit bezeichnet. Dies ist eine aus dem Missingsch  übernommene grammatikalische Ungenauigkeit, die heutzutage weitestgehend verschwunden ist.

Das Gasthausschild kann im Museum für Hamburgische Geschichte bewundert werden.

Bildnachweis: © Michail Jungierek

Schietwetter? Zeit für Theater!

Deutsches Schauspielhaus

Und gerade in Hamburg können wir uns freuen, denn das Schauspielhaus an der Kirchenallee ist Deutschlands größtes Sprechtheater. Zudem ist es eines der schönsten Theater Deutschlands, welches auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken kann. Sie wurde durch berühmte Regisseure wie Gustaf Gründgens oder Peter Zadek geprägt.

Von 2005 bis 2010 war Friedrich Schirmer Intendant des Deutschen Schauspielhauses; mit einem starken Ensemble zeigte er eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit klassischen Stoffen und förderte zudem junge Autoren und Theatermacher, indem auch neue Erzählformen Raum im Spielplan des Theaters fanden.

Ebenfalls 2005 wurde das Junge Schauspielhaus ins Leben gerufen. Es zeigt vor allem im Malersaal und im Rangfoyer Inszenierungen für Kinder- und Jugendliche, die aber auch für Erwachsene geeignet sind. Seit Oktober 2010 ist Jack Kurfess Geschäftsführender Intendant.

Folgende Stücke sind Januar im Schauspielhaus zu sehen:

Großes Haus:

  • Peter Panvon J.M. Barrie, 28. Januar
  • Die Möwe von Anton Tschechow, 24. Januar
  • Mädchen in Uniform – Wege aus der Selbstverwirklichung von René Pollesch, 30. Januar
  • Der Fall der Götter nach dem Film Die Verdammten von Visconti, 22. Januar
  • Hiob von Joseph Roth, 27. Januar
  • Krabat [9+] von Otfried Preußler, 15. bis 20., 23. bis 26. Januar
  • Eltern von Franz Wittenbrink, 26. Januar
  • Der große Gatsby nach F. Scott Fitzgerald, 13. (Uraufführung), 21. und 25. Januar
  • Romeo und Julia von William Shakespeare, 29. Januar
  • Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, 20. Januar
  • Cyrano de Bergerac von Edmond Rostand, 23. Januar

Malersaal:

  • Verbrennungen von Wajdi Mouawad, 28. (Premiere), 30. und 31. Januar

Kantine:

  • Hosianna! von Przemek Zybowski, 21. Januar
  • Gehen – Bleiben von Katrin Kazubko nach Viktor Klemperer, 20. Januar
  • Lautsprecher #10, 25. Januar
  • Rangfoyer: Warteraum Zukunft von Oliver Kluck, 28. Januar
  • Über die Grenze ist es nur ein Schritt von Michael Müller, 23. und 25. Januar
  • Warum das Kind in der Polenta kocht von Aglaya Veteranyi, 26. und 27. Januar
  • Jenfeldhaus Charlottenburger Straße Familienbanden. Ein Nachbarschaftsprojekt, 27. und 28. Januar

Quelle: schauspielhaus.de
Bildnachweis: Matthias Wicke, flickr.de

Herein, wenn’s kein Schneider ist!

Wenn es an der Tür klopft, rufen manche Menschen: “Herein, wenn’s kein Schneider ist!” Woher kommt dieser Spruch? Hat er tatsächlich etwas mit dem Schneider zu tun und ging es da irgendwann mal um unbezahlte Gewänder?

Weit gefehlt! Ursprünglich lautete der Spruch “Herein, wenn’s nicht der Schnitter ist.” Ein “Schnitter” war jemand, der Gras oder bei der Ernte Getreide mähte. Im übertragenen Sinne war dies auch ein Name für den Tod – der Sensenmann!

Früher rafften nämlich beispielsweise Seuchen oder Kriege große Bevölkerungsgruppen einfach mal dahin – geradezu wie eine Sense, die großen Mengen Gras auf ein Mal abmäht.

Aus diesem Grund wird der Tod in alten Gemälden häufig als Sensenmann dargestellt. Und es gibt auch ein altes Volkslied, das wie folgt beginnt:

“Es ist ein Schnitter, der heißt Tod,
Hat G’walt vom großen Gott.
Heut wetzt er das Messer,
Es schneidt schon viel besser
… Hüt dich feins Blümelein”.

Der Satz “Herein, wenn’s kein Schneider ist” bedeutet also ursprünglich: “Herein, wenn’s nicht der Tod ist.”

Das Wort Schnitter geriet bedingt durch die Motorisierung in Form von Mähdreschern und Rasenmähern in Vergessenheit, es wurde durch Schneider ersetzt und der alte Satz verlor seinen eigentlichen Sinn.

Orkan am Tag des Donnergottes

Diesen Donnerstag brauste der Orkan Ulli über Deutschland. Sprachgeschichtlich ist das Wort Orkan entstanden aus dem färöischen bzw. altnordischen orka für „Arbeit, Vermögen“. Der starke Sturm “Orkan” (dänisch orkan, englisch hurricane) heißt auf Färöisch ódn. Färöisch orkan steht ursprünglich für „die Stärke, Kraft, Energie“ – und die hatte der Orkan ja auf jeden Fall! Der Name Donnerstag stammt wiederum ab vom Thorsdag oder Donarsdag – der Tag des Thor. Die Phonetik und Schreibweise zeigt, wie stark die Mythologie in unseren Breiten auch in unserer Sprache verwurzelt ist.

Thor – der Donnergott

Thor war der Gott des Krieges und Schleuderer der Blitze. Er beschützte die Menschen von Midgard mit seinem Hammer Mjöllnir vor den Riesen aus Jötunnheim. Er ist Sohn des Gottes Odin und der Erdgöttin Jörd. Zusammen mit Jarnsaxe – der Tochter Aegirs – hatte er die Söhne Magni und Modi (Kraft und Mut). Der Sage nach starb Thor beim Ragnarök durch den giftigen Atem der Riesenschlange Midgardsomr, die er zuvor erlegt hatte. Um Thor ranken sich viele Sagen, da er als Beschützer der Menschen häufig gegen Riesen kämpfte.

Der Donnerstag

Der Donnerstag war für die Germanen ein ganz besonderer, ein heiliger Tag. Er diente der Anbetung ihrer Gottheiten – vor allem der des Donnergottes Thor / Donar bei den seefahrenden Wikingern. Zu Zeiten der Christianisierung der germanischen Völker floss diese besondere Andachtshaltung ein, es war eines von vielen Überbleibseln der heidnischen Kultur und war daher auch nützlich für die neuen, die christlichen Würdenträger.

Vermutlich geht dieses Brauchtum zurück bis ins frühe Mittelalter. Die christlichen Missionare lagen in harter Konkurrenz mit den heidnischen Priestern, und deshalb gaben sie am Donnerstag – dem skandinavischen Thorsdag – eine besondere Weihe und verlegten auch neue christliche Feste auf diesen Wochentag.

Seemanns- oder Schiffssonntag

Diese Tradition findet sich auch heute im seemännischen Brauchtum wieder: an Donnerstagen gibt es traditionsgemäß ein besseres und schmackhafteres Essen als an anderen Tagen, somit wird er mit dem sogenannten “Vollen Schlag” gewürdigt, den es sonst nur am Sonntag gibt. Dafür ist der Samstag für Seeleute oft ein Fastentag, da der Smutje diesen Tag nutzt, um seinen Kühlraum zu säubern. Von den Resten wird dann Eintopf  gekocht. Die Festtagsverpflegung am Donnerstag ist markant für die traditionsbedingte Denk- und Handlungsweise der Seeleute.

Werner Otto – eine Unternehmer-Legende

Werner Otto gehörte zu den letzten noch lebenden Wirtschafts-Pionieren der Nachkriegszeit, die mit visionärer Kraft, ausgeprägtem Erfindungsreichtum und großem unternehmerischen Mut die wirtschaftliche, gesellschaftspolitische und soziale Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt haben.

Werner Otto

Werner Otto, ca. 1927 (2. v. links), Quelle: Privatbesitz der Familie Otto
Am 13. August 1909 in Seelow (Mark Brandenburg) als Sohn eines Kaufmanns geboren, kam nach dem Krieg als Flüchtling mit seiner Familie nach Hamburg. Dort gründete er zunächst eine Schuhfabrik. „Als dann die Zonengrenzen aufgehoben wurden und aus den traditionell in Südwestdeutschland beheimateten Schuhfabriken gut gearbeitete Ware auf den Markt kam, war meine Schuhfabrik ohne Fachleute nicht existenzfähig. Deshalb habe ich sie geschlossen. Mir blieben immerhin 6.000 Mark und die Fabrikhallen“, erinnerte sich Otto.

Eine innovative Idee

Der erste Katalog von “W. Otto” mit selbst eingeklebten Produktfotos, Quelle: Otto Group

Es folgte die Idee, die Ottos Leben veränderte: Warum nicht Schuhe verkaufen, die andere produziert haben? Und zwar im Versandhandel. Mit 6.000 Mark Startkapital und vier Mitarbeitern begann 1949 die beispiellose Erfolgsgeschichte, aus der mit der Otto Group die größte Versandhandelsgruppe der Welt hervorgehen sollte. Grundlage dieser einzigartigen Entwicklung war die konsequente Umsetzung der unternehmerischen Überzeugungen Werner Ottos. Vorrangig waren für ihn immer eine klare innovationsorientierte Unternehmensstrategie, der Aufbau eines leistungsfähigen Managements und die konsequente Multiplikation der eigenen Stärken. So vermied er den Kardinalfehler vieler Gründerunternehmer, sich auf Dauer im Tagesgeschäft für unentbehrlich zu halten und sich in zu viele Details einzumischen. Bereits 1965 übertrug Werner Otto die operative Führung des Unternehmens dem familienfremden Manager Günter Nawrath, dem 1981 sein Sohn Dr. Michael Otto im Vorstandsvorsitz folgte. Damit schuf sich Werner Otto den Freiraum für eine zweite unternehmerische Karriere.

Ab 1965 baute er mit der ECE ein weiteres Erfolgsunternehmen auf – wirtschaftlich und personell völlig unabhängig vom Versandhandelsunternehmen OTTO.

Bereits 1962 wagte Werner Otto den Sprung nach Nordamerika und erschloss in Kanada Industrieparks und Wohngelände. Ab 1973, im Alter von über 60 Jahren, begann er mit dem Aufbau einer US-amerikanischen Immobiliengruppe, der Paramount Group in New York.

Unternehmerischer Erfolg und soziales Engagement

Seinen unternehmerischen Erfolg und seine Gestaltungsmöglichkeiten empfand Werner Otto immer auch als soziale Verpflichtung und gesellschaftspolitische Aufgabe.

Um gezielt und wirkungsvoll helfen und menschliche Not lindern zu können, gründete er 1969 die „Werner Otto Stiftung“. Diese medizinische Stiftung springt insbesondere dort ein, wo der Staat aus finanziellen Gründen nicht oder nicht schnell genug Gelder zur Verfügung stellt. Ein wichtiges Projekt der „Werner Otto Stiftung“ ist das wissenschaftliche Behandlungszentrum für Krebskrankheiten im Kindesalter an der Universitätskinderklinik in Hamburg-Eppendorf, das zahlreichen leukämiekranken Kindern das Leben gerettet hat. Für hervorragende wissenschaftliche Leistungen wird alle zwei Jahre der Preis der „Werner Otto Stiftung“ zur Förderung der medizinischen Forschung an in Hamburg tätige Forscher und Ärzte verliehen.

Angeregt durch einen Bericht des Kinderarztes der Familie über hervorragende Heilungserfolge bei Kindern in den USA gründete Werner Otto 1974 das „Werner Otto Institut“ auf dem Gelände der Stiftung Alsterdorf in Hamburg – die erste und bisher einzige Spezialeinrichtung Norddeutschlands, die sich ausschließlich der Früherkennung und Behandlung entwicklungsgestörter oder behinderter Kinder und Jugendlicher widmet. Seit 1996 gibt es außerdem das „Werner Otto Stipendium zur Förderung des medizinisch-wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Hamburg“. Im „Werner Otto Haus“ in Berlin lernen hörbehinderte Kinder und Jugendliche nach einer so genannten Cochlear-Implant-Operation wieder hören.

Werner Otto mit Helmut Schmidt, Quelle: Privatbesitz der Familie Otto

Mäzen und Unterstützer

Dem Prinzip gelebter gesellschaftlicher Verantwortung wurde Werner Otto auch auf anderen Gebieten gerecht. Der amerikanischen Harvard-Universität stiftete Otto einen Museumsneubau für die Unterbringung der Kunst deutschsprachiger Expressionisten, die „Werner Otto Hall“.

In seinem Geburtsort Seelow, wo am Kriegsende die letzten schweren Kämpfe tobten, ließ Werner Otto den Kirchturm wieder aufbauen und das Kirchenschiff erneuern. In Potsdam wurde dank Ottos Unterstützung das Belvedere auf dem Pfingstberg restauriert und zu neuem Leben erweckt. Das Konzerthaus Berlin erhielt von ihm eine zusätzliche moderne Bühne. In Hamburg unterstützte Otto die Neugestaltung des Jungfernstiegs.

Anlässlich seines 100. Geburtstags gründete Werner Otto 2009 mit seiner Frau Maren die Werner und Maren Otto Stiftung zur Förderung der Altenhilfe, insbesondere in Berlin und Brandenburg.

Werner Otto im Jahre 2004, Quelle: ECE

Träger des Bundesverdienstkreuzes, Ehrentitel und Ehrenbürger

Für sein unternehmerisches und soziales Engagement erhielt Werner Otto diverse Auszeichnungen und Orden, u. a. das Großkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die Ehrendenkmünze in Gold des Hamburger Senats, den Ehrentitel Professor und die Bürgermeister-Stolten-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg, die Ernst-Reuter-Plakette des Berliner Senats sowie den Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung für „Soziale Marktwirtschaft“ für sein unternehmerisches Handeln. Werner Otto war Ehrendoktor und Ehrensenator der Universität Hamburg sowie Laureat der „Hall of Fame“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Anlässlich seines 100. Geburtstags wurde Werner Otto 2009 die Ehrenbürgerwürde Berlins verliehen.

Werner Ottos Handeln bleibt Vorbild und Herausforderung zugleich. Seine Wertmaßstäbe werden in den von ihm gegründeten Unternehmen weitergetragen.

Der Hamburger Kaufmann und Unternehmer Prof. Dr. h.c. Werner Otto ist am 21.12.2011 im Alter von 102 Jahren im Kreise seiner Familie in Berlin gestorben.

Quelle: www.werner-otto.info