Das Franzbrötchen


Ein Franzbrötchen mit Streuseln

Eine typische Hamburger Leckerei ist das Franzbrötchen, dass es mittlerweile in allen möglichen Varianten, beispielsweise so wie auf dem Bild mit Streuseln, aber auch mit Rosinen, Mohn, in Vollkorn oder mit Schokolade gibt. Eins haben sie alle gemeinsam, nämlich den Teig aus Mehl, Hefe, Butter, Zucker und natürlich Zimt.
Doch woher kommt dieses Franzbrötchen? War ein Bäcker namens Franz der Erfinder? Nein, weit gefehlt. Vermutlich ist das Franzbrötchen ein Überbleibsel der französischen Besatzungszeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Manche vermuten, dass die Hamburger Bäcker versucht hätten, ein Croissant nachzubacken. Dazu hat man ein normales Laib Brot mit Butter gebacken. Abschließend wurde dies dann noch in einer Fettpfanne veredelt. Auf manch’ einer Stadtrundfahrt wird eine Anekdote verbreitet, demzufolge ein Hamburger aus Wut über die französischen Besetzer auf ein Croissant geschlagen und es zum Franzbrötchen platt gemacht hätte. Das ist aber wohl nur Seemannsgarn. Besonders gut schmeckt das Franzbrötchen übrigens, wenn es über Nacht “durchgezogen” ist und dann kurz auf einem Toaster warm gemacht wird :-)

Ein Gedanke zu „Das Franzbrötchen

  1. Frau Momo

    Die zu toasten ist mir noch nie eingefallen. Das muß ich ja direkt mal ausprobieren.
    Bin bei der Suche nach einem bestimmten Hamburger Begriff hier gelandet. Den habe ich zwar nicht gefunden, wie Tante Google behauptet hat, aber jetzt lese ich mich hier gerade fest.
    Selbst als Hamburgerin lese ich hier vieles, was ich so noch nicht wußte.

Kommentare sind geschlossen.