Brandsende

Der Brand 1842 – Börse und Rathaus” von den Gebrüdern Suhr

Im Mai vor 170 Jahren erlebten die Hamburger einen riesigen Brand. 3 Tage lang wütete das Feuer zwischen Elbe und Alster und zerstörte über 1700 Häuser, 3 Kirchen und 2 Synagogen.

Der Onkel des Dichters Heinrich Heine, Salomon Heine, engagierte sich danach besonders stark für den Wiederaufbau und spendete viel für die Menschen, die durch den Brand obdachlos geworden waren. Zudem bewilligte er dem Staat und Firmen, die durch den Brand dem Ruin nahestanden, umfangreiche Kredite zu einem günstigen Zinssatz. An einer Staatsanleihe in Höhe von 32 Millionen Mark für Entschädigungszahlungen beteiligte er sich zu einem Viertel, also mit 8 Millionen Mark.

So fatal der Brand war, so bot er für Hamburg die Möglichkeit eines modernen Wiederaufbaus, in den folgenden Jahren entstand das Gebiet um die Kleine Alster. Der Straßenname Brandsende  erinnert noch heute an die Stelle, wo das Großfeuer endlich ausbrannte.

Quelle Text & Bild: seniorbook.de