Archiv für den Monat: Februar 2014

Grüsse aus Burghausen von der Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland … Das Regional Fernsehen Oberbayern war auch dabei …

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RFO – Regional Fernsehen Oberbayern – Mediathek- Deutschlands G auml;stef uuml;hrer tagen in Burghausen

So soll die Hammaburg ausgesehen haben. © Archäologisches Museum Hamburg

Die Wiege der Hamburger stand auf dem Gebiet des heutigen Domplatzes am Speersort

http://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/hammaburg101.html

Rätsel um Hammaburg gelöst

Erdkrümel unterm Mikroskop – sie spielen nach langen, ungewissen Jahren die Hauptrolle in dieser Geschichte. Als Archäologen die Suche nach der historischen Keimzelle Hamburgs – der Hammaburg – vor acht Jahren scheinbar erfolglos beendeten, hatten sie mit ihnen sicherlich nicht gerechnet. Erdreste, gesammelt bei den verschiedenen Ausgrabungen am Domplatz, brachten unterm Mikroskop doch noch Klarheit in das Rätsel Hammaburg.
Dreimal hatten Archäologen den Platz insgesamt ausgehoben: in den Nachkriegsjahren, in den 1980er-Jahren und zuletzt 2005 bis 2006. Direkte Beweise für die Hammaburg hatten sie nicht gefunden. Doch dann nahm das Forscher-Team um Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg, die Erdkrümel aus den verschiedenen Grabungen noch einmal genau unter die Lupe: Darin fanden sie Hinweise auf Spuren von Befestigungsanlagen, Gräben und Wallresten. Eine kleine Sensation für die Geschichte der Stadt. “Es fühlt sich schon sehr gut an. Endlich ist die Hammaburg kein Mythos mehr”, sagt Weiss.
Nach der Analyse der Forscher ist jetzt sicher: Die Wiege der Hamburger stand auf dem Gebiet des heutigen Domplatzes am Speersort. Und sie wurde schon wesentlich früher errichtet als bisher angenommen. Statt im 9. wurde die Burg schon im 8. Jahrhundert gebaut. Klar ist auch, wie der Grundriss der Anlage ausgesehen hat: Palisadenzaun und Graben schützten die etwa 50 Meter breite Burganlage. Sie lag gut angeschlossen an Elbe, Alster und Bille. Und – anders als angenommen, gab es keine Kirche in der Burganlage. Chef-Archäologe Weiss bezeichnet die Hammaburg vor allem als Handelsplatz.

Der große Hamburger Kreuzfahrt-Kalender 2014

schiffe

Am 8. März beginnt wieder der Reigen der Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen. Für den Auftakt sorgt die “AIDAsol”, die im März gleich viermal an den Terminals festmacht. Danach geht es Schlag auf Schlag: Bis zum Ende der Saison steuern insgesamt 190 Kreuzfahrtschiffe elbaufwärts. Deshalb liegen manchmal vier, fünf oder sechs von ihnen zeitgleich in der Hansestadt.
Besonderer Andrang herrscht zum Hafengeburtstag vom 9. bis 11. Mai. Die Teilnahme am größten Hafenfest der Welt bieten etliche Reedereien als Höhepunkt im Programm an. Deshalb erscheinen während des Festes gleich zwölf Kreuzfahrer. Doch trotz allem ist der Mai nicht wie sonst jener Monat, in dem die meisten Passagierschiffe kommen, sondern der August. Insgesamt erwarten die Hamburger Terminals allein während dieses Sommermonats 43 Schiffsanläufe, die 125.000 Passagiere in die Hansestadt bringen.

Aida Cruises zeigt 2014 nach wie vor am Standort Hamburg die größte Präsenz aller Reedereien. Drei “AIDA”-Schiffe (“AIDAsol”, “AIDAluna” und “AIDAstella”) nehmen insgesamt 65-mal Kurs auf Hamburg. MSC Kreuzfahrten ist der zweithäufigste Gast der Saison 2014. Die “Magnifica”, die in Hamburg getauft wurde, kommt insgesamt 24-mal, und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten schickt 13-mal Schiffe nach Hamburg. Die “Queens” der Cunard Line kommen zwölfmal.

Neunmal “Queen Mary 2″ (QM2)und dreimal “Queen Elizabeth”. Am 19. Juli jährt sich zum zehnten Mal der legendäre erste Anlauf der “QM2″, der die Stadt zum Vibrieren brachte und ein neues Bewusstsein rund um Kreuzfahrtschiffe schuf. Die Reederei Cunard wird dieses Datum besonders feierlich begehen, die Einzelheiten stehen aber noch nicht fest.
Vom 1. bis zum 3. August 2014 macht Hamburgs Hafen blau. Dann setzt der Lichtkünstler Michael Batz wieder seine blauen Lichtakzente. Und die Stadt an der Elbe gibt mit den Hamburg Cruise Days ein Fest rund um Kreuzfahrtschiffe. Höhepunkt wird wieder die Parade der Luxusschiffe vor den Landungsbrücken sein. So etwas ist weltweit wohl einmalig.
Den Abschluss der Saison 2014 bilden die Schiffsanläufe zur Weihnachtszeit. Erwartet werden bislang vier Kreuzfahrer. Damit hat sich Hamburg nahezu zum Ganzjahreskreuzfahrthafen entwickelt. Lediglich im Februar werden keine Traumschiffe erwartet.

Quelle: Hamburger Abendblatt vom 11.02.14