Kategorie-Archiv: Hamburger Straßen und Stadtteile

Brandsende

Der Brand 1842 – Börse und Rathaus” von den Gebrüdern Suhr

Im Mai vor 170 Jahren erlebten die Hamburger einen riesigen Brand. 3 Tage lang wütete das Feuer zwischen Elbe und Alster und zerstörte über 1700 Häuser, 3 Kirchen und 2 Synagogen.

Der Onkel des Dichters Heinrich Heine, Salomon Heine, engagierte sich danach besonders stark für den Wiederaufbau und spendete viel für die Menschen, die durch den Brand obdachlos geworden waren. Zudem bewilligte er dem Staat und Firmen, die durch den Brand dem Ruin nahestanden, umfangreiche Kredite zu einem günstigen Zinssatz. An einer Staatsanleihe in Höhe von 32 Millionen Mark für Entschädigungszahlungen beteiligte er sich zu einem Viertel, also mit 8 Millionen Mark.

So fatal der Brand war, so bot er für Hamburg die Möglichkeit eines modernen Wiederaufbaus, in den folgenden Jahren entstand das Gebiet um die Kleine Alster. Der Straßenname Brandsende  erinnert noch heute an die Stelle, wo das Großfeuer endlich ausbrannte.

Quelle Text & Bild: seniorbook.de

Hütten

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Hütten um 1890

Die Straße “Hütten” verläuft parallel zum Holstenwall. Der Straßenname entstand aus der Bezeichnung „Bei den Hütten“. Mit „Hütten“ wurden kleine, freistehende Häuschen benannt, die nach der Errichtung der Wallanlagen zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges den angeworbenen Soldaten zur Verfügung gestellt wurden. Diese lagen unmittelbar an den Festungswällen, dort durften wegen der auf den Wallanlagen befindlichen Mühlen keine hohen Häuser errichtet werden. 1858 wurde hier die „Hüttenwache“ als Ersatz für die Wache am Großneumarkt gebaut, eine Polizeileitstelle mit Arrestlokal für kleine Straftäter, welches 1915 erweitert wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gefängnis als „übles Loch“ bezeichnet und diente unter der Herrschaft der Nationalsozialisten zur Inhaftierung politischer Gegner. Der Widerstandskämpfer Helmuth Hübener war hier im Jahr 1942 für mehrere Monate inhaftiert, bevor er mit gerade mal 17 Jahren in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Nach den Novemberpogromen in 1938 und ab 1941 wurde Hütten zur Gefangenhaltung von Juden vor ihrer Deportation benutzt. Seit 1985 erinnert eine Gedenktafel am Gebäude an diese Vorgänge.

Quelle Text & Bild: wikipedia.org

St. Georg – die Anfänge

Der heilige St. Georg

Die Geschichte St. Georgs beginnt 1194 mit der Gründung des Leprahospitals, welches nach St. Jürgen (später St. Georg) – dem Schutzpatron der Kreuzfahrer, sowie der Leprakranken und Siechen –benannt war. Errichtet wurde das Hospital auf Brachland, ca. einen Kilometer vom hamburgischen Stadtwall entfernt. Graf Adolf der III von Schauenberg und Holstein, der selbst Kreuzritter war, wollte durch die Stiftung seine christliche Bußfertigkeit unter Beweis stellen. Das Hospital erhielt immer wieder großzügige Zuwendungen von Kreuzrittern, da diese die Krankheit aus dem Orient eingeschleppt hatten und so Buße taten. Weil die Krankheit als unheilbar galt, hatten viele Menschen großen Angst vor einer Ansteckung und dies führte dazu, dass die Kranken streng von den Gesunden isoliert wurden.

Textquelle: Geschichtswerkstatt St. Georg

Bildquelle: Heiligenlexikon

Ochsenzoll

Ochsentreiber

Der Name “Ochsenzoll” rührt daher, dass hier vom 15. bis in das 19. Jahrhundert Ochsen verzollt werden mussten, die in die Reichsstadt Hamburg gebracht wurden. Der Ochsenzoll lag an einem Zweig des Ochsenweges, der von Schleswig-Holstein bis nach Dänemark reichte und dem Viehhandel diente. Die Ochsen wurden zu dieser Zeit durch die größte Moor- und Heidelandschaft – das Harksheidermoor – getrieben, und bis 1888 wurde der Zoll in Garstedt bzw. an einer Zollstation in Harksheide entrichtet. Noch heute erinnern Straßennamen wie Schmuggelstieg und Am Ochsenzoll an diese Zeit. 1888 trat Hamburg dem Deutschen Zollverein bei, erst dann fielen die Zollschranken an den Grenzen Hamburgs.

So manch’ lustige Geschichte hat sich an der Zollgrenze zugetragen. So wird in “Aus Langenhorns Vergangenheit” folgende Begebenheit überliefert:

Die Leute vom Zoll waren strenge und pflichtbewußte Männer. Jeder, der seine Ware durch den Zoll bringen wollte, wurde gewissenhaft geprüft. Darum wusste auch Bauer Hein aus Glashütte, der seinen Torf in Hamburg verkauft hatte und auf dem Nachhauseweg war. An der Zollstation wurde er angehalten und gefragt, was denn in dem großen Sack sei, den er auf seinen Wagen geladen hatte. Da sei ein Hund drin, so die Antwort vom Bauer Hein. Die Zöllner wollten jedoch selbst vergewissern und nach langem Hin und Her öffnete Bauer Hein den Sack, woraufhin ein struppiger Hund heraussprang und sich sofort auf die Flucht machte. Der Bauer lief hinterher und kehrte alsbald wieder mit seinem Sack zurück. “Haben Sie den Hund gefunden?” so die Frage des Beamten. „Jo, hett ober een barch Arbeit kost. Tum tweten Mol mack ich den Büddel ober nich op“ erwiderte Hein, packte seinen Sack auf den Wagen und zog los. Keiner hielt ihn zurück, da man glaubte, dass sich der Hund im Sack befände. Allerdings hatte man nicht mit der Bauernschläue des Hein gerechnet: er hatte nämlich gar nicht den Hund gesucht, sondern seinen Sack mit verzollbaren Waren gefüllt, die er vom Erlös seiner Torf-Verkäufe in Hamburg erworben hatte.

Nun wunderten sich die Zollbeamten, dass in der folgenden Zeit Bauern des öfteren Hunde aus Hamburg mitbrachten, die dann immer beim Ochsenzoll die Flucht ergriffen.

Textquelle: wikipedia.org / langenhorn-archiv.de

Bildquelle: Ochsendrift: unbekannter Zeichner aus dem 19. Jahrhundert, J. Pieplow, Von Jütland an die Elbe. Reiseskizzen entlang alter Heer- und Ochsenwege, Neumünster, 1983

Silbersack

Silbersackstraße oder kurz Silbersack heißt eine von der Reeperbahn abzweigende kurze Straße. Diese war zum Teil schon 1644 bebaut. Namensgeber war ein gewisser Silversack, der hier 1697 ein Stück Land gekauft hatte. Eigentlich müsste der Silbersack also Silversack heissen und hat so gesehen nichts mit dem Edelmetall zu tun.

Die größte Attraktion der etwas unebenen, noch mit dem einst für Hamburg typischen Großpflaster belegten Silbersackstraße war bisher die traditionsreiche Gaststätte „Zum Silbersack“, die seit 1950 in einem eingeschossigen Pavillonbau an der Ecke zur Querstraße existierte. Berühmtheiten wie Hans Albers, Heinz Rühmann und Hildegard Knef gehörten zu den Gästen des Silbersacks. Die Kneipe wurde zum 31. Mai 2012 geschlossen, da die Söhne kurz zuvor im Alter von 88 Jahren verstorbenen Wirtin Erna Thomsen den Betrieb nicht fortsetzen wollen.

Bildquelle: flickr.com/a.meins

Von verschwundenen Gassen auf St. Pauli


Pfeiffers Gang, Große Freiheit

Pfeiffers Gang ist eine nach dem 2. Weltkrieg verschwundene Querstraße zwischen Großer und Kleiner Freiheit (ursprünglich in Altona), im Verlauf der heutigen Simon-von-Utrecht-Straße. Nach Norden zweigte von diesem Gang parallel zur Kleinen Freiheit “Pfeiffers Twiete” als Sackgasse ab. Beide Gänge wurden bereits 1802 schriftlich erwähnt.

Letzte Spuren der beiden Gänge finden sich noch auf dem Schulgelände der Pestalozzi-Grundschule an der Kleinen Freiheit, wo sich einige der alten Bäume, die einst entlang dieses Weges standen, nach wie vor befinden sollen. Die Schule selbst zählt zu den wichtigen Bauten der Reformarchitektur der 1920er-Jahre und wurde nach Plänen des Altonaer Stadtbaurates Gustav Oelsner in den Jahren 1927/28 errichtet, im 2. Weltkrieg zerstört und 1951 wieder aufgebaut. Der Bereich umfasst daneben benachbarte Wohngebäude aus den Jahren 1929 bzw. ’30, eine Pergola an der Straße Kleine Freiheit und gründerzeitliche Bauten aus der Zeit vor Errichtung der Schule auf dem Schulgelände und an der Großen Freiheit.
Oelsners Sanierungskonzept aus den 20er Jahren sah für die von engen, gewundenen Straßen mit schmalen, zwei- bis dreigeschossigen Häusern dominierte Altstadt von Altona keine radikalen Flächenabrisse vor, wie sie in Hamburg seit Beginn des 20. Jahrhunderts die üblich waren, sondern nur teilweise Korrekturen durch Beseitigung übermäßiger Verdichtung von Hinterhofbereichen. Nachvollziehbar sind diese behutsamen Eingriffe in das traditionelle Stadtbild heute nur noch am Schulhof der Pestalozzi-Schule, der einen Freiraum inmitten der dichten gründerzeitlichen Bebauung schuf. Auch das Schulgebäude hob sich in seiner klaren Form und dem dominierenden Backsteinmaterial bewußt von der kleinteiligen Struktur der Putzfassaden der Nachbarbebauung ab. Diese Wirkung wurde jedoch durch die Zerstörung des 2. Weltkriegs und den folgenden Wiederaufbau der westlichen anschließenden Gebiete stark geschwächt, da hier überwiegend Zeilenbauten und Hochhäuser errichtet wurden, die hinter die ehemaligen Blockränder zurücktraten.

Textquelle: 20359hamburg.de
Bildquelle: Emil Puls / museen-sh.de

Max-Brauer-Allee


Max Brauer im Jahre 1927

Die Max-Brauer-Allee wurde 1978 nach dem ehemaligen Altonaer Oberbürgermeister und Erstem Bürgermeister von Hamburg, Max Brauer benannt. Max Julius Friedrich Brauer wurde am 3. September 1887 in Ottensen geboren und war ein deutscher Politiker. Nach ersten Erfahrungen in der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung wurde er im Laufe der Novemberrevolution Mitglied des Magistrats von Altona. Er stieg 1924 zum Oberbürgermeister von Altona auf und war einer der wenigen sozialdemokratischen Amtsinhaber in der Weimarer Republik. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh Brauer im April 1933 aus Deutschland und verbrachte die folgenden Jahre im Exil in Frankreich, China und den USA. Erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte er 1946 nach Deutschland zurück, um beim Wiederaufbau seines Heimatlandes zu helfen. Er wurde erster frei gewählter Erster Bürgermeister Hamburgs nach dem Zweiten Weltkrieg. Dieses Amt übte er – mit einer Unterbrechung von Ende 1953 bis Ende 1957 – bis 1960 aus. Er ist seit 1960 der 18. Ehrenbürger der Stadt. Am 2. Februar 1973 starb Max Brauer in Hamburg. Früher hatte die Max-Brauer-Allee den Namen Allee :-)

Quelle: wikipedia.org

Von Hexen & Zauberern: Mette Harden

Hexenszene (um 1700)

Im Jahre 1612 im Laufe eines Prozesses gegen den aus Kirchwerder stammenden Angeklagten Joachim Witte, der von seinem Landvogt des Diebstahls und der Zauberei beschuldigt worden war, gestand dieser unter Folter, Viehverzauberungen begangen zu haben und beschuldigte seinerseits drei Frauen – darunter auch Mette Harden – ebenfalls der Zauberei. Mette Harden sollte demnach ein Bündel Stroh auf das Land des Landvogtes gelegt haben, welches sie mit einem Schadzauber belegt hatte. Angeblich wollte Mette Harden sich damit an dem Landvogt rächen, weil dieser ihren Sohn verfolgte. Der wiederum hatte zuvor den Bruder des Landvogtes erschlagen. Wilde Zeiten!

Den Frauen wurde der Prozess gemacht, doch auch unter Folter beteuerten diese ihre Unschuld. Da die Frauen gefoltert worden waren, ohne dass vorher andere  Zeugen befragt wurden, entschied das Lübecker Gericht, dass sie frei gelassen werden müssen. Zwischenzeitlich hatte Joachim Witte aber die Landleute so gegen die Frauen aufgewiegelt, dass diese die Frauen am liebsten aus der Region verbannen wollten. Der Amtmann sah sich daher zunächst gezwungen, die Frauen weiterhin gefangen zu halten. Die Obrigkeit wollte sich das von den Landleuten nicht gefallen lassen und bestand darauf, dass die Frauen frei gelassen werden. Bei der Freilassung kam es zu einem Tumult, die Landleute forderten, dass die Frauen wieder inhaftiert und erneut befragt werden sollten. Die Gerichtsobrigkeit setzte sich jedoch durch, ließ die Frauen frei und verhängte Geldstrafen über die aufrührerischen Landleute.

Seit 1995 gibt es im Hamburger Stadtteil Kirchwerder die Mette-Harden-Straße.

Quelle: hamburg.de
Bildquelle: http://de.academic.ru

Der Hamburger Berg

Der Hamburger Berg auf St. Pauli

Hamburger Berg? Wer diese Straße auf St. Pauli schon mal betreten hat, weiss, dass diese alles andere als bergig ist. Der Name hat eine andere Herkunft: der heutige Stadtteil St. Pauli hieß früher “Vorstadt Hamburger Berg”, weil sich hier der Geestabhang wie ein Berg erhob. Der Straßenname erinnert also an die frühere Bezeichnung des Stadtteils. Heute haben sich am Hamburger Berg viele Kneipen und Bars angesiedelt, welche ihn zu einem beliebten Ziel für partyhungrige Hamburger und Touristen macht.

Der Hamburger Berg in der Vergangenheit

Folgende bildhafte Beschreibung des Trubels auf dem Hamburger Berg – dem heutigen St. Pauli –  findet sich in den “Skizzen aus den Hanse-Städten” anno 1836 von Eduard Beurmann:

“Der Hamburger Berg – also wird der Vorstadts-Theil von Hamburg genannt, der diese Stadt von Altona scheidet. Beide Städte bieten sich hier beinahe die Hände. Schifft man über die Elbe zu Hamburg heran, so gewahrt man die Grenzscheide nicht: Hamburg und Altona scheinen eine weitausgedehnte Stadt zu bilden. Die neidische Holstein-Dänische allzunahe Nachbarin muß wider ihren Willen dazu beitragen, den Glanz und das Ansehen der stolzen Handelsstadt, die ihr den Fuß auf den Nacken gesetzt, zu erhöhen. Indeß zu Land sieht man hier die Scheidung, und es macht einen ziemlich seltsamen Eindruck, wenn man, aus dem Altonaer Thore hinauseilend, durch das große wüste Marktgewühl und den Trödel des Hamburger Berges zu der einförmigen Stille in dem nahen Altona gelangt, zu der Kirchhofs-Ruhe hinter dem sturmgepeitschten Meere des Verkehrs zwischen Juden, Matrosen, Gaunern, Seiltänzern, englischen Reitern, Riesen, Wachsfiguren, wilden Bestien, königlich privilegirten Herkulesen, den schmutzigsten Altären des Pandemos, den groben Rippenstößen der Hamburger Plebejer niedrigster Sorte, den Landdraggonern mit gezogenem Säbel, die hier, in dem labyrintischen Gewirre, von der Menschenmenge, wie Lindwurms-Besieger umtoset, die Ordnung zu erhalten, sich bestreben. Der Kehricht des Lebens liegt auf dem Hamburger Berge aufgehäuft; die Menschheit starrt Einem hier mit kothbeworfenem Antlitze entgegen; die Matrosen feiern in den engen, dumpfigen Gassen des Hamburger Berges ihre Bachanalien und attischen Nächte, mehr Vieh, als Menschen, nachdem sie Monate lang auf dem Ocean umher geworfen und nun auf festem Boden angelangt, ihren rohen Begierden freien Lauf lassen. Indeß der Hamburger ist einmal an dieses schmutzige Getreibe gewöhnt, welches dem Fremden einen so großen Ekel und Widerwillen einflößt. Er geht ruhig und berechnend, theilnahmslos über den Hamburger Berg, und die Uhlanen erhalten die Ordnung und hauen mit flachem Säbel auf die Menschenhorde ein, wenn es einmal zu toll wird und hie und da eine Prügelei zum Sturm anschwillt.”

Ganz so wild geht das Partyleben auf St. Pauli bzw. dem Hamburger Berg heutzutage nicht ab, wenn man jedoch mal an einem lauen Sommerabend am Wochenende über den Hamburger Berg geht, so fühlt man sich doch ein Stück weit in den zuvor beschriebenen Trubel versetzt – nur dass es heute eher selten Matrosen sind, die da so wild feiern. ;-)

Textquelle:
Skizzen aus den Hansestädten, S. 162 – 163, von Eduard Beurmann (auf books.google.de)

Bildquelle:
flickr.com/psychohh

Die Sierichstrasse

Sierichstrasse

Stadthäuser in der Sierichstraße

Adolph Sierich– nach dem die Sierichstraße benannt ist –  war gelernter Goldschmied und ein Hamburger Großgrundbesitzer, der sich den heutigen Stadtteil Winterhude mit der Familie Gertig teilte.

Sein Vater, der Goldschmied Johann Friedrich Bernhard Sierich, kaufte 1838 einen der Winterhuder Hufnerhöfe. Adolph Sierich erschloss sich das Gebiet durch Kanäle und Straßen, und teilte es so in Grundstücke auf, die er gewinnbringend verkaufte. Zudem forstete er das Gelände des damaligen Butenkamps (heute der bewaldete Teil des Stadtparks) auf und schuf sich damit sein eigenes Jagdrevier, das Sierichsche Gehölz. 1885 errichtete er ein Forsthaus, welches heute noch steht und seit 2000 denkmalgeschützt ist.

Früher war nach ihm auch die Adolphstraße auf der Uhlenhorst benannt, die aber 1986 in Herbert-Weichmann-Straße umbenannt wurde.

Folgende Straßen benannte Sierich nach Familienangehörigen und Freunden:

  • Adolphstraße (heutige Herbert-Weichmann-Straße), nach sich selbst
  • Andreasstraße, nach dem Oberingenieur Andreas Meyer
  • Agnesstraße, nach seiner Schwägerin
  • Dorotheenstraße, nach seiner Mutter
  • Klärchenstraße, nach seiner zweiten Frau
  • Maria-Louisen-Straße, nach seiner ersten Frau
  • Sierichstraße, nach der Familie
  • Wentzelstraße, nach seinem Testamentsvollstrecker Adolph Emil Wentzel
  • Willistraße, nach seinem ältesten Sohn

Quelle: hamburgwiki
Bildnachweis: flickr.com/lindspetrol